Verlust im zweiten Quartal aber geringer

Die Internet-Tochter T-Online steckt weiter tief in den roten Zahlen. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Darmstadt mitteilte, betrug der Verlust im ersten Halbjahr 123,3 Mill.
Euro (1,7 Mrd. S). Allerdings fiel der Verlust im zweiten Quartal mit 56,9 Mill. Euro rund 14 Prozent geringer aus als in den ersten drei Monaten des Jahres.
Als Grund gab das Unternehmen die Abschaffung des herkömmlichen Internet-Pauschaltarifs zum zeitlich unbegrenzten Surfen an sowie die Auswirkungen von Kostensenkungsprogrammen. Der Umsatz im ersten Halbjahr stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 53 Prozent auf 539 Mill. Euro.
Die Kundenzahl bei T-Online und den Auslandstöchtern Club Internet (Frankreich), Ya.com (Spanien) und T-Online.at (Österreich) stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2000 um 45 Prozent auf 9,2 Millionen. 335.000 T-Online-Nutzer gingen per schneller T-DSL-Verbindung mit einem monatlichen Pauschaltarif ins weltweite Datennetz. Endgültige Zahlen will das Unternehmen am 29. August veröffentlichen.

