Neue Arbeitszeitdebatte in Deutschland

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"Die Vier-Tage-Woche ist kein Tabu!". Gegen ein Denkverbot und für eine neue Arbeitszeit-Debatte (die auch weniger Lohn bedeutet) sind die deutschen Gewerkschaften. In Österreich ist die 4-Tage-Woche gesetzlich erlaubt, wenn 40 Stunden gearbeitet wird.
Die Sprecherin der deutschen Dienstleistungsgewerkschaft, Christiane Zerfaß, erklärte: "Wir müssen alle Formen der Arbeitszeitverkürzung nutzen, um die Arbeit neu zu verteilen und die hohe Sockelarbeitslosigkeit zu reduzieren."
Das Modell der Vier-Tage-Woche ist bei Volkswagen seit 1994 im Einsatz und hat dort 20.000 bis 30.000 Arbeitsplätze gerettet. Für die Arbeitsnehmer bedeutet eine verkürzte Wochenarbeitszeit Lohneinbußen.
4-Tage-Woche seit 1997 in Österreich möglich
Per 1. Jänner 1997 wurden in Österreich die bis dahin zu starr geltenden Arbeitszeitregeln gelockert. Per Gesetz besteht die Möglichkeit zur Vier-Tage-Woche, bei einer täglichen Normalarbeitszeit von 10 Stunden pro Tag.
Voraussichtlich im Herbst wird ein neuer Anlauf für die umstrittene Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten in Österreich genommen werden. Spätestens dann könnte hierzulande die Vier-Tage-Woche wieder zum Thema werden.

