Dienstag, 31. Juli 2001

MAN revidiert Zahl der Kündigungen nach oben

Die MAN Nutzfahrzeuge AG hat angekündigt, insgesamt fast 4.000 Stellen von Leiharbeitern und Beschäftigten mit Zeitverträgen in Deutschland und Österreich zu streichen. Es soll in Österreich allerdings ausschließlich zu einer Reduktion der Leiharbeitskräfte kommen.

Der Personalabbau der insgesamt fast 4.000 Mitarbeiter der MAN AG wird zum Teil auch die österreichischen Produktionstöchter ÖAF-Gräf und die Stift AG treffen. "Zu Kündigungen im Stammpersonal wird es nicht kommen", sagte allerdings der Österreich-Sprecher der MAN AG.

Wie viele Leiharbeiter in Österreich davon betroffen sind, ist im Moment noch völlig unklar. Roland Poschung, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der MAN AG sagte allerdings, dass vor allem Beschäftigte in Deutschland betroffen seien.

Schuld für diese massiven Personaleinsparungen ist eine Flaute auf dem Nutzfahrzeugemarkt. MAN-Chef Rudolf Rupprecht rechnet auf dem europäischen Markt heuer mit einem Rückgang von acht bis zwölf Prozent.

31.7.2001 14:52