Lädierte Schulter geschraubt und ruhig gestellt

"In acht Wochen wird er wieder spielen können." Diese Prognose stellt Erich Rembeck, Klubarzt des deutschen Fußball-Bundesligisten TSV 1860 München. Rembeck hat Harald Cerny am Sonntag am Eckgelenk der rechten Schulter (Bänderrisse) operiert. Der Österreicher war am Samstag zum Saison-Auftakt gegen den 1. FC Kaiserslautern (0:5-Niederlage) in der 26. Minute unglücklich gestürzt.
"Löwen"-Präsident Karl-Heinz Wildmoser hatte ursprünglich gar befürchtet, dass der ÖFB-Teamspieler die gesamte Hinrunde ausfallen könnte. "Wir mussten die Schulter schrauben. Jetzt wird sie durch eine Schlinge vorerst ruhig gestellt", wurde der Arzt am Montag in der Münchner "tz" zitiert. Durch den Ausfall von Cerny hat nicht nur Werner Lorant ("Er war in sehr guter Form"), sondern auch ÖFB-Teamchef Otto Baric ein Problem. Denn Markus Schopp, die Alternative auf der rechten Seite im Mittelfeld, spielt derzeit nicht.
