Freitag, 3. August 2001

Bei einer Bergtour in Grönland tödlich verunglückt

Die SPÖ-Abgeordnete Brunhilde Plank (45) ist während eines Urlaubs in Grönland bei einer Trekking-Tour tödlich verunglückt. Die steirische Mandatarin war Behindertensprecherin der Sozialdemokratischen Partei und hatte sich zuletzt vor allem gegen die Besteuerung der Unfallrenten vehement eingesetzt.

SPÖ-Parteivorsitzender Alfred Gusenbauer bezeichnete Plank als "besonders engagierte und versierte Politikerin, die sich vor allem für Probleme der Behinderten einsetzte. Sie war über alle Fraktionsgrenzen hinweg anerkannt und hinterlässt eine große menschliche Lücke".

Nationalratspräsident Heinz Fischer zeigte sich über den Unfalltod von Plank zutiefst erschüttert. Er hat Brunhilde Plank noch vergangenes Wochenende in ihrem Heimatort Irdning in der Steiermark besucht und gemeinsam mit ihr in der Naturfreunde-Staffel am 24-Stunden-Lauf von Wörschach teilgenommen.

Die am 3. März 1956 geborene AHS-Lehrerin war geschieden und hinterlässt zwei Kinder. Erst in der vergangenen Woche war der Kärntner FPÖ-Abgeordnete Jakob Pistotnig bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen.

3.8.2001 11:40