Dienstag, 31. Juli 2001

Jeder US-Amerikaner soll wählen können

Eine umfassende Reform des US-amerikanischen Wahlsystems hat nun eine Kommission unter der Leitung von ehemaligen US-Präsidenten empfohlen. Ab nun soll jeder US-Amerikaner die Möglichkeit haben, wählen zu gehen.

Um dies zu gewährleisten setzt sich der Ausschuss mit den Bush-Vorgängern Jimmy Carter und Gerald Ford unter anderem dafür ein, den Wahltag zu einem Feiertag zu machen. Damit würde vielen die Stimmabgabe erleichtert.

Bürger, deren Stimmrecht die Wahlaufseher anzweifeln, sollten zunächst dennoch wählen dürfen, heißt es in einer der Nachrichtenagentur AP vorliegenden Zusammenfassung. Über die Gültigkeit der Stimmen solle dann später entschieden werden.

Weiter fordert die Kommission in ihrem 100 Seiten starken Bericht von den einzelnen Staaten eigene Programme zur Registrierung der Wähler. Auch Standards, die die geheime Stimmabgabe Behinderter gewähren sollen, werden verlangt. Der Ausschuss, ein Projekt der Universität von Virginia, nahm seine Arbeit zu Beginn des Jahres nach dem Streit um die Stimmauszählung bei der Präsidentschaftswahl auf.

31.7.2001 18:56