Deutscher Ex-Minister: "Ja, meine Frau sollte sterben"

Brandenburgs Ex-Minister Jochen Wolf schockte Deutschland mit einem Geständnis: Der mächtige Politiker wollte, dass seine Frau stirbt! Das Opfer: "Er schloss eine Lebensversicherung für mich ab. Mit dem Geld wollte er sich finanziell sanieren..." Nach der Beichte schnitt er sich heute früh die Pulsadern auf...
Der ehemalige Bauminister des ostdeutschen Bundeslandes Brandenburg (bis 1993) heuerte einen Auftragskiller an. Das gestand der 60-Jährige beim Verhör durch Kriminalisten. Unmittelbar nach dieser "Beichte" verübte der SPD-Politiker einen Selbstmordversuch! Das bestätigte heute eine Sprecherin der Potsdamer Staatsanwaltschaft. Wolf war am vergangenen Freitag verhaftet und in U-Haft genommen worden.
Ungeliebte Ehefrau überlebte zwei Mordversuche!
Die Geschichte liest sich wie ein eiskalter Krimi: Ehefrau Ursula Wolf war ihrem Mann schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Er hatte eine hübsche, 25-jährige Geliebte, mit der er zusammen leben wollte. Doch Ursula Wolf wollte sich nicht scheiden lassen.
Deshalb lauerte die Russin der Ehefrau im Wald auf, wollte die verhasste Nebenbuhlerin erschießen! Die Kugeln verfehlten ihr Ziel, die Politiker-Gattin entkam. Die Russin nahm sich ihr "Versagen" sehr zu Herzen - enge Freunde meinten sogar, Ex-Minister Wolf hätte sie in den Selbstmord getrieben: Die Frau erschoss sich in der Badewanne ihres Politiker-Geliebten!
Im November 2000 wollte Jochen Wolf sich endgültig von seiner Ehefrau - von der er mittlerweile getrennt lebt - befreien: Er heuerte einen Killer für ein Honorar von 15.000 Mark (7.669 Euro/105.533 S) an. Der gedungene Mörder stellte sich der Polizei.
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