Ferrero: "Volles Vertrauen" in italienische Justiz

Ihr "volles Vertrauen" in die italienische Justiz bekundete Benita Ferrero-Waldner gegenüber Italiens Außenminister Renato Ruggiero. Wenig Verständnis hat die Außenministerin für die österreichischen Demonstranten: "Die Personen dürfen sich nicht wundern".
Ruggiero versicherte, dass die italienische Politik und Justiz alles unternehmen werde, um eine vollständige Aufklärung der gewaltsamen Zusammenstöße zwischen militanten Globalisierungsgegnern und der italienischen Polizei zu erreichen.
Der italienische Außenminister erklärte, dass unmittelbar nach dem Ende des G-8-Gipfels sechs richterliche Untersuchungen begonnen hätten. Diese Untersuchungen würden sicherlich noch ausgeweitet werden.
Ferrero: Demonstranten dürfen sich nicht wundern
Ferrero-Waldner betonte, dass sie allergrößtes Vertrauen in die italienische Justiz habe. Sie teilte auch mit, dass "einige Inhaftierte" - eine Zahl wollte sie nicht nennen - offenbar bereits einschlägig aufgefallen und polizeilich vorgemerkt seien. "Diese Personen dürfen sich also nicht wundern, dass die von der Polizei untersucht werden."
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