Heute Fortsetzung der Verhandlungen

Heute sollen die Friedensgespräche zwischen slawischen und albanischen Parteien in Mazedonien fortgesetzt werden. Der EU-Sonderbeauftragte Francois Leotard hat nun im Vorfeld die Hoffnung auf eine schnelle politische Einigung zwischen den Volksgruppen ausgedrückt.
Gegenüber dem französischen Radiosender "France-Inter" äußerte sich der ehemalige französische Verteidigungsminister zuversichtlich, dass die politischen Kräfte in den Verhandlungen zu einem Ergebnis kommen wollten.
"Wenn das nicht erreicht wird, dann muss man die Folgen genau sehen. Der Bürgerkrieg ist für ein kleines Land wie Mazedonien und für diese Region die schlimmste Situation. Das wollen wir verhindern", sagte Leotard.
Friedensgespräche am Sonntag abgebrochen
Die Friedensgespräche in Ohrid waren am Sonntagabend ohne Ergebnis unterbrochen worden. Sie sollen am Montag fortgesetzt werden. Wenn in den nächsten Tagen ein Friedensabkommen erreicht werde, dann werde die NATO zum Einsatz kommen und die im Bergland verschanzten Albanerrebellen entwaffnen, sagte Leotard. Nach einem Abkommen könnten wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen anlaufen, um Mazedonien "aus dem Schlamassel" herauszuhelfen.
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