Einmalige Integrationskosten von 34 Mill. Euro

Das Ergebnis des Bank Austria/Creditanstalt (BA/CA)-Teilkonzerns der bayerischen HVB-Group wurde im ersten Halbjahr vor allem durch Integrationskosten belastet. Der Vorsteuer-Gewinn lag mit 276 Mill. Euro (3,798 Mrd. S) um 18,3 Prozent unter dem Wert, den die BA/CA-Gruppe in der alten Struktur im ersten Halbjahr 2000 erzielt hat.
Bereinigt um einmalige Integrationskosten von 34 Mill. Euro betrug das Vorsteuer-Ergebnis 310 Mill. Euro, das ist ein Minus von 8,3 Prozent. Das Betriebsergebnis stieg um 5,1 Prozent auf 307 (292) Mill. Euro. Die Kreditrisikovorsorge in der Gewinn- und Verlustrechnung erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert um 30 Prozent auf 289 (222) Mill. Euro.
Wenn man die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betrachte, habe sich die BA/CA "ordentlich geschlagen", so BA-Vorstandsvorsitzender Gerhard Randa am Freitag bei der Halbjahres-Pressekonferenz. Ziel sei weiterhin, im Gesamtjahr 2001 das Ergebnis des Vorjahres wieder zu erreichen.
Die aktuellen Quartalsergebnisse ließen sich daher nicht unmittelbar mit den Vorjahreswerten, die auf der alten Konzernstruktur basieren, vergleichen, hieß es heute.
Die Vorarbeiten für die Fusion zwischen BA und CA zur Bank Austria Creditanstalt AG bis Sommer 2002 laufen, das Synergiepotenzial werde bei mindestens 100 Mill. Euro pro Jahr liegen.
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