10.000 Geräte könnten betroffen sein

Der Grundig-Konzern ruft seit heute, Donnerstag, verschiedene Farbfernseher-Typen aus den Jahren 1997 und 1998 zu einer Überprüfung zurück. Grund seien mögliche Qualitätsdefizite in Leiterplatten. Von der Farbfernseh-Rückrufaktion könnten in Österreich rund 10.000 Geräte betroffen sein, so Grundig Austria-Geschäftsführerin Barbara Schenk.
Auch in Österreich werde Grundig ähnlich wie in Deutschland vorgehen und die Händler darüber informieren, wie das Problem beseitigt werden könnte. In den nächsten Tagen werde auch die breite Bevölkerung informiert werden und die betroffenen Seriennummern würden im Internet veröffentlicht werden.
Im gesamten Konzern seien bisher aber nur 20 Geräte von dem Problem betroffen, schränkte Schenk ein. Zur Rückholaktion habe man sich aus Vorsichtsgründen entschlossen, da es seit Jahresbeginn zu einem Anstieg gekommen sei.
Durch die Überlastung der Lötstellen könne die Funktionsfähigkeit beeinträchtigt sein. Sicherheitsbedenken bestünden aber nicht, betonte ein Sprecher. "Es handelt sich nur um eine Vorsorgemaßnahme, da die Funktion der Geräte nicht mehr garantiert werden kann."
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