Donnerstag, 26. Juli 2001

Siemens Österreich trug nicht zu roten Zahlen bei

"Österreich habe zur Gesamtsituation des Siemens-Konzerns positiv beigetragen", kommentierte Siemens AG Österreich-Vorstand Franz Geiger, Mittwoch, das gestern veröffentlichte von einem Milliardenverlust gezeichnete Konzernergebnis des dritten Quartals.

Siemens Österreich befinde sich in einer starken Marktposition, man analysiere aber laufend die Märkte, Personalkürzungen seien in Österreich derzeit aber nicht vorgesehen: "Wenn es notwendig ist, werden wir reagieren", so Geiger.

Die Handyflaute sei in Österreich nicht so deutlich spürbar wie etwa in Deutschland: Erfahrungsgemäß reagiere Österreich bei Auf und Abs später und nicht so hart im Effekt wie etwa Deutschland, sagte Geiger. Vor allem die Flaute bei Handys und in der IT-Branche hat dem Siemens-Konzern im dritten Quartal 489 Mill. Euro (6,73 Mrd. S) Verlust beschert, wie gestern bekannt gegeben wurde. Im Bereich Netztechnik (ICN) ist ein weiterer Stellenabbau geplant.

Siemens ist im österreichischen Handymarkt laut einer aktuellen GfK-Studie nach Nokia (mehr als 50 Prozent Marktanteil) mit rund 18 Prozent Marktanteil Zweiter. Danach folgen Ericsson und Motorola. Das Ziel ist es, den Abstand zur Nummer 1 weiter zu verringern und die 20 Prozent zu überschreiten, betonte Geiger.

26.7.2001 13:59