Philips strukturiert um - 100 Mitarbeiter verlieren Arbeit

"Aufgrund der schlechten Marktentwicklung in den USA und Europa befindet sich Philips in einem Änderungsprozess", verkündete heute Österreich-Sprecherin Beate McGinn. McGinn kommentierte einen Zeitungsbericht, in dem es hieß, der Konzernumbau in Wien koste mindestens 300 Jobs. Weitere Details werden erst im September bekannt gegeben, hieß es.
"Österreich ist und bleibt ein wichtiger High-Tech-Standort für Philips", betonte McGinn. Von der bis Jahresende schrittweise verlaufenden Verlagerung der Endproduktion von Faxgeräten nach Budapest seien 100 Mitarbeiter in Österreich betroffen, für die man derzeit Ersatzplätze in Österreich suche, so die Sprecherin.
Philips Österreich beschäftigt derzeit insgesamt 4.500 Mitarbeiter. Im Jahr 2000 erwirtschaftete Philips Österreich einen Umsatz von 1,8 Mrd. Euro (20,6 Mrd. S). 1,5 Mrd. Euro - damit 98 Prozent - des Umsatzes stammten dabei aus dem Export. Der Gewinn (Jahresüberschuss) lag dabei nach vorläufigen Zahlen zwischen 50 und 70 Mill. Euro.
Philips betreibt in Österreich u.a. das Bauelementewerk im steirischen Gratkorn (Philips Semiconductor), das Bildröhrenwerk Lebring, das Haushaltsgerätewerk Klagenfurt sowie das Video- und das Elektronikwerk Wien.
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