Dafür sorgt Frank de Boer für neuen Ärger bei Barca

Der FC Barcelona kommt einfach nicht zur Ruhe. Superstar Rivaldo, der wieder im Kader der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft für das WM-Qualifikationsspiel gegen Paraguay am 15. August steht, nahm zwar seine Trainings-Streikdrohung zurück, aber Frank de Boer sorgte sogleich für neuen Ärger. Der niederländische Abwehrspieler äußerte den Verdacht, dass Barca für die Doping-Affäre verantwortlich sei, in die er verwickelt ist.
"Man gab mir in Barcelona damals im Februar ein paar gelbe Pillen, um den Anteil der weißen Blutkörperchen zu erhöhen", sagte de Boer nach Presseberichten vom Freitag bei einer Anhörung in einem Berufungsverfahren vor der UEFA. "Jetzt frage ich mich, ob dies vielleicht der Grund dafür war, dass ich positiv getestet wurde."
Der Kapitän des niederländischen Teams war in erster Instanz wegen Doping für ein Jahr gesperrt worden. Der 31-Jährige hatte aber stets seine Unschuld beteuert. Bei ihm war im März ein überhöhter Nandrolon-Wert festgestellt worden. Auch die Gegenprobe im Mai ergab einen überhöhten Wert.
Rückzieher von Rivaldo
Derweil machte Rivaldo mit seiner Streikdrohung einen Rückzieher. Barcelona-Präsident Joan Gaspart habe ihm zugesichert, dass er die ausstehenden Gehaltszahlungen erhalte. "Es hat sich alles geklärt. Ich werde wie geplant am Sonntag zum Training erscheinen", erklärte der Brasilianer.
Simao Sabrosa verlässt Barca
Der portugiesische Fußball-Nationalspieler Simao Sabrosa wechselt vom FC Barcelona zurück in seine Heimat zu Benfica Lissabon. Der 21-jährige Stürmer, der sich 1996 mit Portugal in Österreich den U16-EM-Titel geholt hatte, war vor zwei Jahren von Benficas Lokalrivalen Sporting zu den Katalanen gewechselt. Barcelona erhielt dafür eine Option auf den 19-jährigen Benfica-Stürmer Roberto Mantorras aus Angola.
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