Freitag, 20. Juli 2001

Vierter Platz hinter Paris, Brüssel und London 2000

Wien ist weiterhin eine der beliebtesten Kongress-Städte der Welt, auch wenn sie in der soeben erschienenen "Weltrangliste" der "Union of International Associations" (UIA) einen Platz verloren hat. Im Jahr 2000 belegte die Bundeshauptstadt mit einem Weltmarktanteil von 1,66 Prozent den vierten Rang hinter dem Sieger Paris sowie Brüssel und London.

1999 hatte es Wien auf den dritten Platz geschafft, und zwar mit einem Anteil von 1,76 Prozent.

Die UIA führt bereits seit mehr als fünfzig Jahren ein regelmäßiges Ranking des internationalen Kongressgeschäftes durch. Laut Auskunft des Kongressbüros des Wiener Tourismusverbandes ist die Donaumetropole dabei zuletzt stets unter den ersten vier Plätzen zu finden gewesen. Damit eine Veranstaltung von der UIA gewertet wird, müssen mindestens 300 Personen daran teilgenommen haben. Die Mindestdauer beträgt drei Tage.

Nach Angaben der heimischen Touristiker haben in Wien im Vorjahr 210 Kongresse stattgefunden. Mit einem Anteil von 23 Prozent waren dabei die medizinischen Tagungen führend, gefolgt von Kongressen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Naturwissenschaft und Informationstechnologie. Die - mit Abstand - meisten Teilnehmer sind zum Radiologen-Kongress im März 2000 erschienen: Es waren gezählte 15.000 Delegierte.

20.7.2001 11:35