Donnerstag, 19. Juli 2001

In den letzten 8 Monaten um fast 10.000 gesunken

Die Tendenz bei der Anzahl der Frühpensionen weist weiter klar nach unten. Im abgelaufenen Juni wurden nach Angaben des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger nur mehr 231.690 vorzeitige Alterspensionen verzeichnet, das waren um 2.166 weniger als im Mai und bereits der vierte Rückgang in Folge.

Seit Oktober 2000 - dem Beginn der schrittweisen Anhebung des Frühpensionsalters - hat die Zahl der vorzeitigen Alterspensionen sogar um 9.671 abgenommen.

Die jüngste Pensionsreform hat bisher offenbar keine Auswirkungen auf die Gesamtzahl der Pensionen. Diese stieg im Juni wieder an und erreichte mit 1,985.043 einen neuen Höchstwert.

Die Pensionsreform sieht von Oktober 2000 bis Oktober 2002 eine stufenweise Anhebung des Frühpensionsalters von 55/60 auf 56,5/61,5 Jahre (Frau/Mann) vor. Dabei erfolgt die Erhöhung des Pensionsanfallsalters quartalsweise um zwei Monate. Seit Juli gilt als Frühpensionsanfallsalter für Frauen damit bereits 55 Jahre und acht Monate bzw. für Männer 60 Jahre und acht Monate.

19.7.2001 10:54