Auf 0,87 Dollar-Marke behauptet

Nach den unerwartet pessimistischen Äußerungen des Fed-Chefs Alan Greenspan zur US-Wirtschaft ist der Euro am Mittwoch gegen den Dollar auf ein Zwei-Montatshoch gestiegen. Zeitweilig stieg der Euro auf ein Zwei-Monatshoch von 0,8737 Dollar und behauptete sich im weiteren Verlauf über der 0,87 Dollar-Marke.
Die US-Wirtschaft könnte sich weiter abschwächen und damit weitere Leitzinssenkungen erforderlich machen, sagte Greenspan vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses.
Die Gemeinschaftswährung erhielt zudem Auftrieb durch die Aussage von US-Präsident George Bush, ein starker Dollar habe sowohl Vor- als auch Nachteile für die US-Wirtschaft.
Das US-Finanzministerium kündigte allerdings am Mittwoch an, die Politik des starken Dollars beibehalten zu wollen. Der Euro profitierte im Tagesverlauf auch von der im Juni niedrigeren Inflationsrate in der Eurozone.
In Folge der Greenspan-Rede stieg der Euro zeitweilig auf ein Zwei-Monatshoch von 0,8737 Dollar und behauptete sich im weiteren Verlauf über der 0,87 Dollar-Marke. Gegen 19.00 Uhr MESZ kostete ein Euro 0,8720/22 Dollar.
Auftrieb erhielt der Euro im Tagesverlauf auch von den etwas besser als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten für den Euro-Raum.
Die Europäische Zentralbank gab den Referenzkurs des Euro am Mittag in Frankfurt mit 0,8630 (0,8516) Dollar an. Damit verbilligte sich die US-Währung auf 2,2663 (2,2967) Mark.
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