600 neue Arbeitsplätze wurden geschaffen

Nach mehrmonatigem Probelauf ist bei der Eurostar Automobilwerk GmbH in Graz erstmals offiziell ein Chrysler PT Cruiser vom Band gerollt. Die Serienfertigung wurde mit einem Investitionsvolumen von rund 58 Mill. Euro (58,0 Mill. Euro/798 Mill. S) bei Eurostar, einer Tochter der DaimlerChrysler AG Stuttgart, sowie weiteren 82 Mill. Euro bei den Zulieferern realisiert.
Das Eurostar-Werk produziert derzeit links- und rechtsgesteuerte 2,0-Liter Benziner-Versionen des Chrysler PT Cruiser für Europa, Asien, Japan, Australien und Afrika. Von der Krise der US-Autobauer vom vergangenen Frühjahr spürte man im Fall des "Retro-Look"-Wagens nichts. Für DaimlerChrysler war der eigenwillige Bolide bereits in den USA ein Lichtblick mit Zuwachsraten von 40 Prozent. In Graz, wo am Dienstag der erste offizielle Wagen "made in Europe" vom Band rollte, soll nun die anhaltend starke Nachfrage auf europäischen und außereuropäischen Märkten abgedeckt werden.
Bis Ende 2001 sollen 18.000 vom Band laufen
Mit dem offiziellen Serienstart sollen künftig bis zu 50.000 Einheiten in Graz gefertigt werden. Bis Jahresende 2001 werden voraussichtlich rund 18.000 Stück vom Band laufen. Bereits in der Vorlaufphase sei eine "hervorragende Qualität" erreicht worden, hieß es am Dienstag.
Neben dem PT Cruiser werden im Eurostar-Werk links- und rechtsgesteuerte 2,4- und 3,3-Liter Benziner sowie 2,5-Liter Common-Rail-Diesel-Versionen des Chrysler Voyager für Europa, Asien und Afrika gebaut. Derzeit arbeitet das Werk bei einer Produktionskapazität von 100.000 Fahrzeugen (PT Cruiser und Voyager Minivan) jährlich mit 1.900 Mitarbeitern in zwei Schichten.
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