Tyrolean Raiders wollen Beutezug der Wikinger beenden

Die Chrysler Vikings aus Wien sind seit drei Jahren im American Football erfolgreich auf Beutezug. Seit dem 3:43-Debakel im Meisterschafts-Finale am 18. Juli 1998 gegen die Graz Giants sind die Wiener Wikinger gegen österreichische Vereine ungeschlagen. Am Samstag (19:45 Uhr) greifen die Vikings im Endspiel um die Austrian Bowl XVII im Lindenstadion von Eisenstadt nach dem Titel-Hattrick.
Doch die Papa Joe's Tyrolean Raiders wollen sich nach der knappen Final-Niederlage im Vorjahr (28:34) nicht noch einmal mit Rang zwei begnügen.
Die Vikings haben in den vergangenen Jahren das Football-Geschehen in Österreich bestimmt. 1994, als sie den ersten der bisher vier Meistertitel holten, waren die Raiders gerade zwei Jahre alt. Mit dem Einzug ins Eurobowl-Finale (11:28 gegen Bergamo Lions) schrieben die Wiener Geschichte, doch die Raiders rütteln schon kräftig am Thron. Ende Mai standen die Vikings am Rande einer Niederlage, gewannen aber im Eurobowl-Viertelfinale gegen die Tiroler gerade noch 34:33.
"Die Tiroler klopfen kräftig an unsere Tür, jetzt werden wir sehen, ob wir sie ins Haus lassen müssen", sagte Vikings-Präsident Karl Wurm. Sein Coach Shorty Bennett setzt einmal mehr auf die starke Defense und Chris Calaycay, der als Ersatz-Quarterback für den kurzfristig abgereisten Brian Traeger eingesprungen ist und sich als Glücksgriff erwies.
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