Vorjahrssieger Glomser nach Defekt out

Wolfgang Fasching, zweifacher Gewinner des Race across America, hat am Samstag die Salzkammergut-Trophy, eine "Tortour" mit dem Mounainbike über 225 km und 7.000 Höhenmeter, auf Rang zwei beendet. Der steirische Extremsportler, der heuer den Mt. Everest bezwungen hat, musste nach mehr als zwölf Stunden nur dem Deutschen Stefan Danowski den Vortritt lassen.
Radprofi Gerrit Glomser, der Gewinner von 1999 und 2000, gab nach rund 80 Kilometern wegen eines nicht behebbaren Schadens an seinem Bike auf.
Fasching, der in der ersten Phase nur auf Rang zehn platziert war, schob sich im steilsten Abschnitt, dem Hallstätter Salzberg (Steigung 30%), auf Rang zwei und kam in der Folge Spitzenreiter Danowski bis auf fünf Minuten nahe. Doch auf der Trage-Passage über eine sumpfige Almwiese, bei der die Teilnehmer bis zu den Oberschenkeln einsanken, büßte er wieder Terrain ein. Das sei der härteste Abschnitt gewesen, meinte Fasching im Ziel. 183 Fahrer waren bei widrigsten Bedingungen auf die Langstrecke gestartet.
| 225-km-Strecke (6.970 m Höhendifferenz) |
| 1. | Stefan Danowski (GER) | 12:00:55 Stunden (18,73 km/h) | |
| 2. | Wolfgang Fasching (AUT/Wiesbauer) | 12:11:35 | |
| 3. | Thomas Widhalm (AUT/Trek) | 12:39:35 | |
| 4. | Thomas Hödlmoser (AUT/Up&Down Bad Ischl) | 12:42:07 | |
| 5. | Gerhard Katzmayer (AUT/RC Trumerseen) | 12:52:51 |
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