Nach Lazio und Roma dritte italienische Börsenkicker

Nach den römischen Klubs Lazio und AS Roma versucht nun auch ein norditalienischer Fußballklub sein Glück an der Börse. Italiens Rekordmeister Juventus Turin will nach Angaben seines Geschäftsführers Antonio Giraudo noch vor Weihnachten an die Mailänder Börse gehen.
Der Klub, der in den vergangenen Wochen mit dem Erwerb des französischen Welt- und Europameisters Lilian Thuram, des Tormanns Gianluigi Buffon und des tschechischen Mittelfeldspielers Pavel Nedved massiv aufgerüstet hat, erhofft sich von diesem Schritt eine Finanzspritze, die eine weitere Expansion des Klubs ermöglichen könnte.
Der Verwaltungsrat des Klubs wird am Mittwoch das grüne Licht für die Börsennotierung geben und entscheiden, wie groß das Aktienpaket für die Anleger sein wird. Der Geschäftsführer muss dann noch den geeigneten Moment für den Börsengang beschließen, der in den vergangenen Monaten wegen der Unbeständigkeit der Finanzmärkte öfters verschoben worden war.
In den nächsten Monaten könnten weitere italienische Klubs dem Beispiel des Turiner Klubs folgen. Auch AC Milan und Udinese hatten in den vergangenen Monaten an einen Börsengang gedacht, wegen Turbulenzen auf den italienischen Finanzmärkten jedoch diese Projekte vorläufig auf Eis gelegt.
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