Dienstag, 17. Juli 2001

Dritter Rang in der Gruppe N als Ziel

Rudi Stohl und die Safari-Ralle - eine schier unendliche Geschichte. Ab Freitag startet der 54-jährige Wiener schon zum 19. Mal in den WM-Lauf in Kenia, der nicht nur für ihn eine besondere Herausforderung darstellt.

"Der Reiz dieser Rallye ist enorm, man weiß nie was einen erwartet", sagte der Privatfahrer, der sich mit seinem Mitsubishi Lancer Evo VI und Co-Pilot Peter Müller aber ein klares Ziel gesteckt hat - den dritten Platz in Gruppe N.

Dritter war bereits Stohls Sohn Manfred im Vorjahr, er hatte damals wertvolle Punkte auf der Fahrt zum WM-Titel geholt. Diesmal ist der Junior als Serviceleiter für seinen Vater dabei. Den lässt das Safari-"Fieber" nicht los. 1981 war Rudi Stohl erstmals in Ostafrika am Start, seither hat er zehn Mal das Ziel erreicht - mit Rang sechs als bester Platzierung.

Zuletzt (1998 und 2000) ist der Mechanikermeister freilich zwei Mal ausgeschieden. "So konnte ich einfach nicht aufhören. Ich habe die Akropolis-Rallye 20 Mal bestritten, das will ich auch bei der Safari erreichen", erklärte Stohl. Eine Fortsetzung scheint also garantiert.

17.7.2001 11:04