Defensiv-Waffen und Abrüstung "Hand in Hand"

Die USA und Russland wollen gemeinsame Gespräche über eine Reduktion von Nuklearwaffen und über das geplante amerikanische Raketenabwehrsystem führen. Das gaben US-Präsident George W. Bush und der russische Präsident Wladimir Putin nach ihrem Treffen am Sonntag in Genua bekannt.
Putin sagte, offensive und defensive Waffen würden zusammen erörtert werden. Auch Bush betonte: "Defensive Waffen und die Verringerung offensiver Waffen gehen Hand in Hand."
Der US-Präsident sagte weiters, er sei sehr optimistisch hinsichtlich der Einigungschancen. Russland hatte schon früher eine Reduzierung der Nuklearsprengköpfe auf jeweils 1.500 angeboten. Auch Bush will das US-Arsenal reduzieren, hat aber noch keine genaue Zahl genannt. Jeweils 3.000 bis 3.500 sind nach dem START-II-Abrüstungsvertrag zulässig.
Der genaue Zeitplan der Verhandlungen zwischen den Verteidigungs- und Außenministern der beiden Länder soll demnächst bei einem Besuch der US-Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice in Moskau festgelegt werden.
Neben Abrüstungsfragen erörterten die beiden Präsidenten auch die wirtschaftliche Zusammenarbeit.
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