Gewerkschaften wollen jetzt klagen

Schwere Vorwürfe an den Coca-Cola-Konzern in Kolumbien: Gewerkschaften und Menschenrechtsorganisationen wollen klagen. Grund: Der Konzern soll in seinen Fabriken rechte Paramilitärs zur Einschüchterung von organisierten Arbeitern eingestellt haben.
Die von Coca-Cola engagierten Todesschwadrone schreckten vor Mord, Folter und Entführung von Gewerkschaftsmitgliedern nicht zurück, teilten die Anwälte von Gewerkschaften und Menschenrechtlern am Donnerstag in Washington mit.
Sie wollten im Auftrag der kolumbianischen Gewerkschaft Sinaltrainal am Freitag bei einem US-Bundesgericht in Miami Klage gegen Coca-Cola und dessen Abfüller in Lateinamerika, Panamerican Beverages, einreichen. Die Klage strebe Entschädigungszahlungen sowie Strafen an. Coca-Cola wies die Vorwürfe und jegliche Verstrickung in Menschenrechtsverletzungen als falsch zurück.
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