NEWS: Anwalt wittert Skandal

Die Bilder der Katastrophe
Neuer Skandal im Fall Kaprun? Der Salzburger Rechtsanwalt Jürgen Hinterwirth hat jetzt einen "schwerwiegenden Verfahrensfehler" aufgedeckt: Das Gericht hat den Gletscherbahnen, in deren Reihen nun einige verdächtig sind, von Beginn der Ermittlungen an volle Akteneinsicht gewährt.
Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, sind die Ermittlungen in der Causa Kaprun jetzt in ein entscheidendes Stadium getreten: Nach Auswertung aller Protokolle, Einvernahmen und Gutachten hat Staatsanwältin Eva Danninger-Soriat jetzt die Vorerhebung gegen 25 konkrete Verdächtige eingeleitet: Darunter sind mehrere Mitarbeiter der Gletscherbahnen Kaprun, Beamte des Verkehrsministeriums sowie Manager und Ingenieure der Hersteller- und Zulieferfirmen des Todeszuges.
Interessantes Detail: Die Verdächtigen hatten volle Akteneinsicht. Und das, obwohl ein Urteil des Obersten Gerichtshofes genau dies verbietet. Jürgen Hinterwirth: "Durch diesen Fehler des Gerichts waren die Gletscherbahnen stets über den Ermittlungsstand informiert, was fast eine Verabredungsgefahr darstellt."
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