Gemeinsame Erklärung nicht zu erwarten

Die Lage im Nahen Osten und in Mazedonien werden zentrales Thema bei den Beratungen der Außenminister der sieben führenden Industrienationen und Russlands (G-8) sein. Das Treffen beginnt heute in Rom.
Man wolle versuchen, gemeinsam mit den USA zu einer einheitlichen Haltung angesichts der anhaltenden schweren Spannungen im Nahen Osten zu kommen, hieß es am Dienstag in deutschen Regierungskreisen. Eine gemeinsame Erklärung zum Nahen Osten werde es aber wahrscheinlich in Rom nicht geben.
Die Außenminister könnten jedoch eine solche für das anschließende Treffen der G-8-Staats- und Regierungschefs in Genua vorbereiten. Weiter auf der Tagesordnung der Außenminister stehen die Verhütung und Bewältigung von Konflikten und die weltweite Abrüstung. Dafür wollen sich die Außenminister verstärkt einsetzen. Bereits im vergangenen Jahr beim G-8-Außenministertreffen im japanischen Miyazaki hatten die Minister erklärt, sie wollten Initiativen gegen die unkontrollierte Verbreitung von Kleinwaffen und gegen den illegalen Diamantenhandel unterstützen. Die G-8- Minister werden sich auch erneut vehement für nukleare Abrüstung und die Nichtverbreitung von Kernwaffen aussprechen.
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