"Betriebsunfall" beim Bombenlegen in Stadion

Offenbar bei der Vorbereitung eines Bombenanschlags in Jerusalem sind zwei Palästinenser ums Leben gekommen. Nach einer Explosion in der Nähe des Teddy-Stadions im israelischen West-Jerusalem seien die Leichen von zwei Palästinensern gefunden worden.
Allem Anschein nach seien die beiden Opfer eines "Betriebsunfalls" beim Bombenlegen geworden, sagte ein Polizeisprecher.
In dem Stadion finden ab heute unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen die Makkabäischen Spiele statt - eine Olympiade jüdischer Sportler. Zu der Eröffnungsfeier der Spiele, die alle vier Jahre in Israel stattfinden, wollte auch der israelische Regierungschef Ariel Sharon im Stadion erscheinen.
In Israel war bereits erwogen worden, die Spiele in diesem Jahr abzusagen, nachdem viele jüdische Sportler-Delegationen angekündigt hatten, sie kämen nicht, weil die Lage wegen des seit über neun Monaten andauernden Palästinenser-Aufstands ihnen zu gefährlich sei. Die Regierung hatte jedoch erklärt, eine Absage der Spiele laufe auf einen Sieg des "Terrorismus" hinaus. Im offiziellen Sprachgebrauch Israels wird der Aufstand der Palästinenser für einen eigenen Staat als Terror bezeichnet.
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