Dienstag, 10. Juli 2001

Ermakova wollte 70 Millionen

Boris Becker-Slideshow & seine Frauen

Boris Becker (33) und das Fotomodell Angela Ermakowa (33) haben sich am Dienstag vor einem Londoner Zivilgericht auf die Unterhaltszahlungen für die kleine Anna Ermakowa (1) geeinigt. Details wurden über die Höhe der Zahlungen wurden nicht bekannt.

Der Vorsitzende Richter gab bekannt, es handele sich dabei um eine "vernünftige, wenn nicht sogar großzügige Regelung" für die uneheliche Tochter Beckers. Ermakowa äußerte sich nach Abschluss der Verhandlungen nicht zu den Fragen der zahlreichen Reporter. Lächelnd stieg sie in ein Taxi und fuhr davon. Becker war in London nicht erschienen. Sein Medienagent Robert Lübenoff hatte bereits im Vorfeld mitgeteilt, die Anwesenheit Beckers sei weder angeordnet worden noch erforderlich.

Unterschiedliche Vorstellungen
Bisher klaffen die Vorstellungen ein wenig auseinander: Für den Besenkammer-Quickie wollte Becker-Kurzzeitgespielin Anna Ermakova nun die unglaubliche Summe von 70 Millionen Schilling. Plus eine Villa, um der kleinen Anna die standesgemäße Residenz zu sichern. Boris Becker, der momentan in Gelddingen kein sehr gutes Händchen beweist, drängte auf Korrektur des Preis-Leistungsverhältnisses: Er bott monatlich 25.000 Mark und eine Wohnung. Außerdem möchte er die Möglichkeit eingeräumt wissen, eine normale Vater-Tochter-Beziehung aufzubauen, sobald die finanzielle Einigung erzielt ist. Die Details des Deals sind nicht bekannt.


Nach unbestätigten britischen Zeitungsberichten soll Becker bereits seit September vergangenen Jahres monatlich rund 7.500 Mark (3.835 Euro/52.766 S) an Ermakowa zahlen. Das persönliche Vermögen Beckers wird auf mindestens 200 Millionen Mark (102,3 Mill. Euro/1,41 Mrd. S) geschätzt.

Blitzlichtgewitter beim Prozess
Fotomodell Angela Ermakowa (33) traf im Blitzlichtgewitter wartender Fotografen im Gericht ein. Sie wurde zu einem Sitzungssaal geleitet, in dem die Verhandlung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Boris Becker wurde nicht in London gesehen.

Beckers Medienagent Robert Lübenoff hatte bereits am Montag in München gesagt, der frühere Tennisstar werde nicht persönlich vor Gericht erscheinen: Dies sei weder angeordnet noch erforderlich. Lübenoff lehnte jeden Kommentar zu Berichten ab, wonach sich beide Seiten bereits außergerichtlich geeinigt haben.

10.7.2001 17:30

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