Freitag, 13. Juli 2001

Meisten Ansiedlungen aus Deutschland

Die Anzahl Betriebsansiedlungen in Österreich ist in den ersten sechs Monaten 2001 auf 71 nach 78 im Vergleichszeitraum 2000 gesunken. Dafür stieg aber das damit verbundene Investitionsvolumen von 3,8 Mrd. S auf knapp unter 5 Mrd. S (363 Mill. Euro).

Das sagte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein bei einer Pressekonferenz. Durch diese Ansiedlungen entstanden 2.147 Arbeitsplätze, etwas mehr als die Hälfte des Vergleichswertes von 4.018.

Die meisten Ansiedlungen kamen mit 23 Unternehmen wieder aus Deutschland, gefolgt von der Schweiz (12), Großbritannien (6), den USA (5), Japan (4), Taiwan (je 4), Italien (3) und Schweden (3). Jeweils zwei Unternehmen siedelten sich aus Belgien, der Slowakei und der Türkei an, je eine Firma aus Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Slowenien und Singapur.

Die geringere Gesamtzahl der Ansiedlungen hänge mit dem außerordentlich hohen Vergleichsniveau des ersten Halbjahres 2000 zusammen, sagte ABA-Geschäftsführer Rene Sigl. Zudem werde der internationale Wettbewerb um Ansiedlungen immer härter.

13.7.2001 12:23