Donnerstag, 12. Juli 2001

Dauer von 130 auf 107 Tage gesunken

Die Österreicher sind immer kürzer ohne Job. Hatte die durchschnittliche Länge der Arbeitslosigkeit im Jahresschnitt 1997 noch 130 Tage betragen, waren es 2000 nur mehr 118 Tage. Im Juni dieses Jahres gab es sogar einen weiteren Rückgang auf nur mehr 107 Tage.

Das geht aus den jüngsten Daten des AMS hervor. Die Verweildauer sagt zum jeweiligen Stichtag aus, wie lange die Arbeitslosigkeit gedauert hat, das heißt für den/die Betroffenen ist die Zeit der Beschäftigungslosigkeit schon vorüber. Anders dagegen wird die sogenannte Vormerkdauer berechnet.

Diese sagt aus, wie viele Personen zum Stichtag arbeitslos sind und wie hoch deren durchschnittliche Arbeitslosendauer ist. Diese Zahl liegt eindeutig höher, wobei auch hier in den letzten Jahren eine eindeutige Abnahme zu verzeichnen war.

Nachfolgend die Entwicklung der Verweildauer in der Arbeitslosigkeit:

Jahr Verweildauer in Tagen

1995 - 124
1996 - 127
1997 - 130
1998 - 127
1999 - 125
2000 - 118


Anschließend noch ein Vergleich von Verweildauer und Vormerkdauer mit der dazugehörigen Absolutzahl an Arbeitslosen zum Stichtag Juni des jeweiligen Jahres

Juni Verweildauer Vormerkdauer Arbeitslose absolut

1995 124 Tage 290 Tage 174.889 Arbeitslose
1996 130 273 188.750
1997 135 268 193.796
1998 128 265 202.153
1999 131 259 181.917
2000 125 227 156.387
2001 107 158 163.015

12.7.2001 12:16