Mittwoch, 11. Juli 2001

110 Millionen Schilling Verbindlichkeiten

Ein Klagenfurter Ehepaar, das eine Bauträgerfirma betrieb, wurde wegen Verdachts des Betruges, der Untreue und der betrügerischen Krida festgenommen. Die Firma war im vergangenen Jahr mit Verbindlichkeiten in Höhe von 110 Millionen Schilling in den Konkurs geschlittert.

Das Ehepaar, 35 und 36 Jahre alt, wird verdächtigt, einen zweistelligen Millionenbetrag aus Betriebsmitteln für die Finanzierung des eigenen aufwendigen Lebensstils verwendet zu haben, bestätigte der Sprecher des Landesgerichtes Klagenfurt, Norbert Jenny. Die beiden bewohnten ein schlossähnliches Eigenheim auf der Simonhöhe, besaßen eine Yacht sowie ein Reitpferd und machten teure Urlaube, heißt es.

Weiters wird dem Mann vorgeworfen, er habe nach dem Konkurs seiner Firma zwei weitere Bauprojekte mit einem Volumen von 80 Millionen Schilling vorbereitet. Die Untersuchungshaft wurde verhängt, weil Tatbegehungs-, Flucht- und Verdunkelungsgefahr gegeben ist.

11.7.2001 11:22