Piloten fordern Lohnerhöhung

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat angesichts des bevorstehenden dritten Streiktages ihrer Piloten für morgen, Dienstag rund ein Viertel ihrer Flüge gestrichen. Insgesamt 230 nationale und innereuropäische Verbindungen werden ausfallen. Auf den Flugverkehr von und nach Österreich habe der Ausstand keine Auswirkungen.
"Der Airport Wien-Schwechat wird am Dienstag normal angeflogen", sagte eine Sprecherin der Gesellschaft. "Sollten Transit-Passagiere dennoch betroffen sein, werden sie entsprechend umgeroutet."
Die Piloten fordern höhere Löhne und einen Ausgleich für Gehaltskürzungen, die seit der Krise der früheren Staatslinie in den neunziger Jahren in Kraft sind. Das Unternehmen hatte zuletzt eine 26-prozentige Gehaltserhöhung angeboten, die von den Flugkapitänen aber abgelehnt wurde.
Bis Ende August wird 10 Mal gestreikt
Die Auswirkungen des Streiks wurden auch dadurch abgemildert, dass die Piloten auf Anordnung der Regierung auf allen Routen ein Minimum an Flügen aufrecht erhielten. Der Streik ist die einer von insgesamt zehn Arbeitsniederlegungen, die die Pilotengewerkschaft SEPLA bis Ende August vorgesehen hat. Am den ersten Streiktagen vor zwei Wochen war das befürchtete Chaos an den spanischen Flughäfen ausgeblieben.
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