Juni ist drittbester Monat, Jänner & Februar Spitzenreiter

Die Österreicher haben im abgelaufenen Monat Juni 13,5 Mrd. S (981 Mill. Euro) in Investmentfonds investiert. Mit diesem Mittelzufluss hat die österreichische Investmentfondsbranche - nach dem Jänner mit 16,3 Mrd. S und Februar mit 15,8 Mrd. S - heuer den drittbesten Monat verbucht.
Im Mai betrugen die Zuflüsse 10,1 Mrd. S. Gleichzeitig hat sich im Juni das Fondsvolumen auf Grund der schlechten Entwicklung der Aktienmärkte ebenfalls um 13,5 Mrd. S verringert, teilt die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG), mit.
Deutlich höher fielen laut VÖIG im Juni erneut die Absätze bei den Rentenfonds aus. 6,0 (Vormonat: 3,4) Mrd. S gaben die Österreicher für diese Anlagekategorie aus. Mit 6,6 (4,7) Mrd. S nach wie vor erfreulich waren auch die Mittelzuflüsse bei den Aktienfonds. Lediglich die geldmarktnahen Fonds mussten Nettorücknahmen im Ausmaß von 284 Mill. S hinnehmen, geht aus der VÖIG-Statistik hervor.
Internetservice für Fondsbesitzer
Mit Anfang August richtet die VÖIG einen neuen Service im Internet ein. Auf der Homepage www.voeig.at unter dem Menupunkt Steuern & Service werden für Investmentfondsbesitzer, Steuerberater und Wirtschaftreuhänder sämtliche "steuerliche Behandlungen" österreichischer Publikumsfonds abrufbar sein, kündigt der VÖIG.
Zunächst werden die für die kommenden Steuererklärungen notwendigen Daten der Ausschüttungen des Jahres 2000 als Download vorhanden sein, in der Folge sollen auch die jeweiligen Daten für die aktuellen Ausschüttungen zur Verfügung stehen.
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