Donnerstag, 12. Juli 2001

Stark begonnen, aber doch verloren

Der Niederösterreicher Werner Eschauer ist im Achtelfinale des Tennis-ATP-Turniers in Gstaad ausgeschieden. Der Qualifikant verlor gegen den als Nummer vier gesetzten Titelverteidiger Alex Corretja in 78 Minuten 3:6,2:6.

Eschauer bot in diesem Duell als krasser Außenseiter aber wie in Runde eins gegen Corretjas spanischen Landsmann Albert Costa eine passable Leistung, vor allem zu Beginn der Sätze hielt er mit dem Favoriten ausgezeichnet mit.

Eschauer startete gegen den French-Open-Finalisten ohne Respekt und legte gleich mit einem Break los. Nach dem postwendenden Rebreak durchbrach der ÖTV-Spieler ein weiteres Mal den Aufschlag seines Gegners und stellte sogar auf 3:1. In dieser Phase wartete der 27-Jährige mit einigen schönen Punkten auf, danach ließ aber Corretja seine Klasse aufblitzen und machte fünf Games in Folge zum Satzgewinn.

Durchgang zwei begann mit Service Eschauer bzw. Break und Rebreak. Nach der 2:1-Führung des Österreichers gelangen Corretja mit seiner Routine jedoch abermals fünf Game-Gewinne en suite, damit war die Entscheidung gefallen. Der Spanier zollte Eschauer trotzdem Lob: "Er hat mich zeitweise laufen lassen. Da war es nicht leicht, zu attackieren."

Corretja nützte in diesem Match sechs von sieben Break-Chancen, Eschauer gelang dies in drei von sechs Fällen. Dem Spieler vom TC Burgenland gelangen zwei Asse, er beging aber auch drei Doppelfehler. 13 Mal punktete er mit der Vorhand, dem standen allerdings 37 unerzwungene Fehler gegenüber. Corretja beging bloß 19. Dafür hatte Eschauer mit 58:52 ein besseres Percentage beim ersten Service.

12.7.2001 13:25