Zum zweiten Mal nach 1996 Titelkämpfe in Österreich

Österreich richtet vom 25. Jänner bis 6. Februar 2004 zum zweiten Mal nach 1996 (Lech/Arlberg) die Behinderten-Ski-Weltmeisterschaften der Alpinen aus. Der Zuschlag für den Austragungsort Wildschönau erfolgte Ende Mai, die Präsentation der Titelkämpfe in der Tiroler Region wurde heute in Wien vorgenommen.
Als Präsidentin des Organisations-Komitees fungiert Vizekanzlerin und Sportministerin Susanne Riess-Passer, als Schirmherr Toni Sailer.
Rossmann hob hervor, Wildschönau habe sich vor allem durch ein einzigartiges Konzept gegen die Konkrrenten Sestriere und Vail durchgesetzt. "Ich habe diese Bewerbung mit voller Überzeugung unterstützt. Wir sind sehr stolz, dass Österreich als Ski-Nation nun zum zweiten Mal Heimvorteil genießen kann. Wir hoffen auch, dass die Athleten diesen Heimvorteil nützen." Die Staatssekretärin forderte zudem auf, dem Behindertensport mehr Präsenz zu geben und ihm jenen Platz einzuräumen, den er verdiene.
Die Chance zur Generalprobe haben die Aktiven schon im Jänner 2003. "Da findet in Wildschönau der Weltcup statt", erklärte Michael Knaus, ÖSV-Referent für den Behinderten-Skilauf. Wildschönaus Tourismusverbands-Obmann Michael Unger sieht die Region gerüstet: "Soger das ÖSV-Slalomteam kommt zum Training. Die Infrastruktur für die WM ist so weit gegeben." Und Ski-Ass Andreas Schiestl ist über das Heim-Event besonders glücklich: "Unser Sport wird immer professioneller. In der Heimat kommen wir mehr ins Rampenlicht."
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