Im Achtelfinale gegen Bes

Barbara Schett hat nach einer wenig überzeugenden Leistung als letzte Spielerin im Wiener Uniqa-Grand-Prix die zweite Runde erreicht. Die als Nummer vier gesetzte Tirolerin rang am Mittwoch die kurzfristig für die erkrankte Joannette Kruger eingesprungene Dänin Eva Dyrberg nach 1:18 Stunden mit 6:4,6:3 nieder.
Im Achtelfinale am Donnerstag trifft Schett nun auf die Spanierin Eva Bes. Schett ist nach dem Out von Barbara Schwartz und Nicole Remis die einzige Österreicherin, die diese Hürde gemeistert hat.
"Ich habe etwa eine Stunde vorher von meiner neuen Gegnerin erfahren und nicht einmal gewusst wie sie ausschaut", sagte Schett, die in ihrem ersten Match nach Wimbledon doch einige Umstellungsschwierigkeiten hatte. "Das erste Match ist nie leicht, vor allem, wenn man einen Belagwechsel macht. Außerdem werden hier Bälle verwendet, die sonst auf der Tour nie verwendet werden (Anm.: Isospeed)", ergänzte die Tirolerin.
Mehr Mühe als erwartet
Die 25-jährige Innsbruckerin hatte mit der hart schlagenden Dyrberg, die im Ranking als Nummer 178 nicht weniger als 157 Plätze hinter ihr liegt, mehr Mühe als ihr lieb war. Allein 14 Minuten dauerten die ersten beiden Games, die ebenso wie die zwei folgenden jeweils an die Rückschlägerin gingen. "Nach einer Viertelstunde habe ich gewusst, wie ich gegen sie spielen muss", meinte Österreichs Nummer eins. Ein Break zum 4:3 für Schett, die in der Folge ein 15:40 doch noch in ein 5:3 verwandeln konnte, bedeutete den ersten Satz.
Dyrberg, nur als Lucky Loser im Bewerb, hielt aber auch nach dem verlorenen ersten Satz dagegen. Schett schaffte im dritten Game ein Break. Bei 3:2 geriet sie bei eigenem Aufschlag noch mit 0:30 in Gefahr, doch Babsi gab das Match nicht mehr aus der Hand. Ein Break zum 6:3 bedeutete nach Verwertung des ersten Matchballs den Sieg.
Bes als große Unbekannte
Die nächste Gegnerin ist die Nummer 107 der Welt, die Spanierin Eva Bes (Spanien). Gegen sie hat Schett noch nie gespielt. "Sie ist eine typische Spanierin, spielt eher defensives Tennis. Aber sie gehört sicher auch in die Kategorie jener Spielerinnen, die ich schlagen muss." Bei einer Schett in Normalform dürfte am Einzug ins Viertelfinale, in dem bereits die als Nummer fünf gesetzte Argentinierin Paola Suarez wartet, kein Zweifel bestehen.
Eschauer in Gstaad im Achtelfinale gescheitert
Alex Corretja (ESP-4/TV) - Werner Eschauer (AUT-Q) 6:3,6:2
Familiendrama in St. Pölten16:26
Bluttat: Tochter Zeuge?Vater schoss auf Sohn und richtete sich selbst. Waffenbesitz des 37-Jährigen illegal
Pilatus PC-6 und PC-708:27
BH verkauft OldtimerBundesheer trennt sich von Propellermaschinen. Auch Panzer stehen vor dem Verkauf.
Grand Prix von Monaco15:49
Fünfter trotz BestzeitSchumi Schnellster in Monaco. Wegen Rückstufung dennoch Webber in der Pole.
