Samstag, 7. Juli 2001

2. Love Parade in Wien: "Join the Love Republic"

Die besten Bilder von der Love Parade

"Join The Love Republic" - unter diesem Motto haben sich am Samstag rund 300.000 von "Tanzwütigen" in der Bundeshauptstadt zusammengefunden. Die zweite Wiener Love Parade lockte mit lautstarken Beats, die von 25 Trucks in die Menge hämmerten, Raver und Schaulustige an.

Vom Praterstern und von der UNO-City zogen die Lkw in Richtung Treffpunkt auf der Reichsbrücke. Die Abschlusskundgebung sollte am Abend in der Lassallestraße stattfinden, dann standen Partys in verschiedenen Clubs auf dem Nachtprogramm.

Seit den Mittagsstunden waren Massen zum Praterstern geströmt. Das Outfit der Paradenteilnehmer reichte von sportlich bis zu fast nackt. So bestimmten Sonnenblumen-BHs, Transparent- und Netzoberteile, Lendenschurze und knappe Tops die Garderobe. Manche hatten sich Glitter über den Körper gestreut, andere begnügten sich überhaupt mit Bodypainting - das Spektrum reichte von der "rot-schwarzen Teufelsmarkierung" bis zu aufgemalten Blumenmotiven um die Brustwarzen.

Mehr als auf den österreichischen Transitrouten herrschte am Samstag auf der Lassallestraße ein Lkw-Stau (die geschmückten Wagen mussten erst mühevoll in die Aufstellungsposition eskortiert werden), daher verzögerte sich der Start um ca. 40 Minuten. Als dann die ersten Techno-Rhythmen ertönten, erklang ein Konzert aus Trillerpfeifen, die sehnsüchtig am Straßenrand Wartenden stürzten sich ins Gedränge und tanzten ausgelassen.

Bei sengender Hitze - nach Angaben von Meteo-Data 32 Grad im Schatten - freuten sich die Besucher über Abkühlungen aus Wasserschläuchen und Spritzpistolen.

400 Exekutivbeamte und Securities sollten für die Sicherheit der Besucher sorgen. Die Trucks wurden gesondert von 470 ehrenamtlichen Ordnern eskortiert. Ihre Aufgabe war es, die Leute vom gefährlichen Auf- und Abspringen auf die Lkw abzuhalten. Weitere 100 mit Funksystemen ausgerüstete Begleiter, die auf den Trucks Stellung bezogen haben, kümmerten sich um das "flüssige" Vorankommen der Wagen und für gleich bleibende Abstände. An besonders heiklen Stellen - wie der Reichsbrücke - wurden Absperrgitter aufgestellt.

"Insgesamt sind rund 14 Notärzte, 300 Sanitäter mit 55 Rettungsfahrzeuge für mögliche Hilfeleistungen da", sagte der Pressesprecher des Sanitätsdienstes Philipp Lütgendorf. Es gab vorsorglich kleine Lazarette für Akutfälle. Darüber hinaus standen "Bergetrupps" entlang der Strecke parat.

7.7.2001 19:56

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Kino

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Komödie, Satire - USA, 2012

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Mit: Sacha Baron Cohen, Anna Faris, Megan Fox, John C. Reilly, Ben Kingsley

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