Freitag, 6. Juli 2001

Erwerb beim Kartellgericht Wien angemeldet

Die österreichische Speditionsgesellschaft Cargoplan (Wien-Schwechat) wird von der Deutschen Post übernommen. Der Erwerb der Spediteurs-Gruppe, die in den Bereichen Luft, See, Lkw, Lager und Logistik tätig ist, wurde beim Oberlandesgericht Wien als Kartellgericht angemeldet. "Es gibt Verkaufsverhandlungen, die Verträge sind aber noch nicht unterschrieben", sagte Cargoplan-Finanzchef Christian Mitsche.

Die Cargoplan erwirtschaftete im Jahr 2000 mit 500 Mitarbeitern 1,1 Mrd. S (79,9 Mill. Euro) Umsatz. Im Luftfrachtsektor ist Cargoplan nach der Spedition Schenker und Gebrüder Weiss der drittgrößte Spediteur.

Cargoplan gehörte bisher zu 100 Prozent einer österreichischen Privatstiftung.

Konkret beim Kartellgericht angemeldet wurde der Erwerb der Candoo Speditionsgesellschaft (Schwechat) sowie der Töchter die Cargoline Speditions GmbH (Wien-Flughafen), die Cargocare Speditions GmbH (Wien-Flughafen), die Cargoplan Speditions GmbH (Wien), die Cargoline Deutschland (Hamburg), die Cargoline inc. Canada (Dorval), die Cargoline Inc. United States (New York), die Cargoline Polska (Lodz), die Cargoline Czech Republic (Prag), die Cargoline (Törokbalint, Ungarn), die Cargoline Spedicija (Brnik/Slowenien), die Cargoline (Skopje/Mazedonien) und die Cargoline Scotland (Ayr).

6.7.2001 16:34