Anklage wegen angeblicher Scheingeschäfte

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg hat die Strafanzeige der Austrian Airlines (AUA) gegen den Gründer und Ex-Vorstand der Lauda Air zurückgelegt und das Strafverfahren eingestellt. In der Anzeige waren Lauda unter anderem Untreue-Handlungen durch angebliche Scheingeschäfte mit der Lauda Air Italia vorgeworfen worden.
Wie am Freitag in einer Mitteilung der Anwaltskanzlei Schuppich, Sporn und Winischhofer mitgeteilt wurde, hat die Staatsanwaltschaft die Strafanzeige eingehend geprüft und "keine wie immer gearteten Gründe für eine Verfolgung von Lauda" gefunden.
Niki Lauda war nach einer wochenlangen "Luftschlacht" zwischen ihm und den AUA-Vorständen Mario Rehulka und Herbert Bammer im November 2000 zurückgetreten.
In der Anzeige waren Lauda unter anderem Verfehlungen nach dem Aktienrecht und Untreue-Handlungen durch angebliche Scheingeschäfte mit der Lauda Air Italia vorgeworfen worden, heißt es in einem Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" von heute.
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