Flug nach Österreich wurde umgebucht

Pünktlich zu Ferienbeginn hat ein Pilotenstreik am Freitag die italienischen Flughäfen ins Chaos gestürzt. Das italienische Fernsehen zeigte überfüllte Wartehallen mit verzweifelten Passagieren inmitten von Kofferbergen. Im Hintergrund stieg keine einzige Maschine auf. "Das ist ein Albtraum", sagte ein Mann.
In Österreich gab noch keine Verzögerungen durch den Streik. "Die Mittagsmaschine ist zwar ausgefallen, aber die Passiere konnten umgebucht werden", erklärte Flughafen-Pressesprecher Hans Mayer.
"Die Nachmittags- und Abendflieger sollten nach Plan gehen, aber man weiß nie, was noch passiert", meinte Mayer. Die Piloten der italienischen Fluggesellschaft Alitalia legten für acht Stunden die Arbeit nieder. Rund die Hälfte der täglich 620 Alitalia-Flüge wurden den Angaben zufolge gestrichen. Passagiere aus dem Ausland warteten stundenlang vergeblich auf Anschlussflüge. "Ein schwarzer Tag für den Luftverkehr", hieß es im Fernsehen.
Zusätzlich zu den Piloten legten auch die Fluglotsen die Arbeit nieder. Zwar hatte nur eine kleine Gewerkschaft zum Streik aufgerufen, dennoch kam es den Angaben zufolge landesweit zu Behinderungen. Hintergrund der Aktionen waren Tarifstreitigkeiten und die Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen. In Italien haben gerade die Ferien begonnen, zahlreiche Passagiere wollten in den Urlaub aufbrechen.
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