Mittwoch, 4. Juli 2001

Stadtrat Faymann begrüßt heute die ersten Mieter

Es ist vollbracht. Nach rund dreijähriger Bauzeit begrüßt heute Wohnbau-Stadtrat Faymann die ersten der insgesamt mehr als 1.000 Mieter der von Grund auf revitalisierten Wiener Gasometer. Damit ist eines der ehrgeizigsten, gewaltigsten und kompliziertesten Bauprojekte Europas endgültig Realität geworden.

Um rund 2,2 Milliarden Schilling wurden die vier gigantischen Gastürme im Wiener Stadtteil Simmering in ein Wohn-, Geschäfts-, Büro- und Freizeitviertel mit zirka 100.000 Quadratmetern Nutzfläche verwandelt.

Missis Gasometer
Die Idee zu diesem Mammutprojekt stammt von Silvia Renezeder, 46, Chefin der familieneigenen Wiener Baugesellschaft SEG (Stadterneuerungs- und Eigentumswohnungsgesellschaft). Als Geburtsstunde gilt eine Weihnachtsfeier der SEG, bei der ein anwesender Kommunalpolitiker seine Sorge über die Verwertung der vier überdimensional großen Gasometer zum Ausdruck brachte. Schlagfertig erwiderte Renezeder, dass es doch ein interessantes Wohnprojekt werden könnte. Die ebenfalls anwesende Architekten von Coop Himmelb(l)au begannen sofort mit der geistigen Planung. Und zu vorgerückter Stunde soll es bereits erste Entwürfe auf den Bar-Servietten gegeben haben.

Kampfgeist und Visionen
Was zu Beginn des Projektes noch viele für einen Scherz hielten, wurde für die Lady vom Baugewerbe alsbald zur zwingenden Vision. „Ist Frau Renezeder, die sich als sehr engagierte Frau in einer Männerdomäne durchgesetzt hat, einmal von einer Idee überzeugt, kämpft sie mit großer Vehemenz und Zielstrebigkeit für die Umsetzung“, charakterisiert Wiens Wohnbau- Stadtrat Werner Faymann die SEG-Chefin.

Die ausführliche Story lesen Sie im neuen NEWS.

4.7.2001 18:20