Milliarden-Investition und neue Arbeitsplätze in Asien

Der Siemens-Konzern will bis Ende kommenden Jahres in Deutschland jede zehnte Stelle bei seiner IT-Tochter SBS streichen. 1.600 Stellen sollen wegfallen.
Dies sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch in München der Nachrichtenagentur AFP. Derzeit hat SBS 15.000 Beschäftigte.
Der Siemens-Konzern will in den kommenden zwei Jahren 310 Mill. Dollar (365 Mill. Euro/5 Mrd. S) in den Mobilfunk in Asien investieren. Rund 60 Mill. Dollar davon sollten in eine bereits bestehende Handy-Fabrik in Shanghai gehen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in München mit. Damit soll die jährliche Kapazität dieser Anlage von zehn auf 14 Mill. Handys erhöht werden.
Weitere 250 Mill. Dollar gehen den Angaben zufolge in Forschung und Entwicklungszentren in Asien, in denen dadurch 320 Arbeitsplätze entstehen. Asien gilt derzeit als der weltweit größte Wachstumsmarkt für den Mobilfunk.
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