Übernahmecoup durch das neue Energie-Konsortium

Die italienische Fiat SpA und der französische Energiekonzern Electricite de France (EdF) haben mit 52,09 Prozent die Kontrollmehrheit am Mailänder Mischkonzern Montedison erlangt. Das berichtete das italienische Fernsehen am Dienstag.
Erst kurz zuvor war der Übernahmecoup durch das neu gegründete Energie-Konsortium Italenergia unter Führung von Fiat offiziell bekannt gegeben geworden. Die Fiat-Titel legten am Montag um rund 9 Prozent "spektakulär" zu. Ein Experte erläuterte: "Nach 100 Jahren versucht Fiat zum ersten Mal, seine Aktivitäten bedeutend auszuweiten. Und der Markt hat diese Anstrengung belohnt."
Fiat hält 38,61 Prozent der Italenergia-Aktien, der französische Stromriese EdF gut 18 Prozent. Sie werden von mehreren Banken unterstützt. Ziel der Transaktion ist der Einstieg in den gewinnträchtigen italienischen Energiesektor. Montedison-Tochter Edison ist Italiens zweitgrößter Stromerzeuger.
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