Stellenabbau in Wien und Vorarlberg, ebenso in Ungarn

Die Vorarlberger Wäschegruppe Huber Holding AG, Götzis, die im Vorjahr die Zahl der Mitarbeiter von 1.870 auf 1.550 reduziert hat, setzt den auch für heuer von Vorstandsvorsitzendem Klaus Lange bei der Bilanzpressekonferenz im April angekündigten Mitarbeiterabbau fort. An den Firmenstandorten Vorarlberg und Wien sollen je 40 Beschäftigte gekündigt werden.
Von den 40 Kündigungen in Vorarlberg sind etwa 25 in der Näherei Mäder betroffen. Hohe Konfektions- und Lohnkosten wurden als Hauptargument für die Kündigungen angegeben. Der Rest betrifft die Verwaltungszentrale in Götzis. In Wien soll das Lager bis Ende 2001 geschlossen werden, Übernahmeverhandlungen mit einem Logistiker sind im Gange. Die rund 40 gekündigten Huber-Mitarbeiter hätten gute Chancen auf Weiterbeschäftigung beim Nachfolgeunternehmen.
Am ungarischen Huber-Standort Györ sollen ebenfalls rund 80 Näherinnen gekündigt werden. Die Konkurrenz am lokalen Arbeitsmarkt sei groß, so Pfister, ebenso die Fluktuation. Im Gegenzug will Huber am Standort Portugal mehr Näherinnen einstellen, außerdem sollen in Bulgarien neue Kapazitäten aufgebaut werden.
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