Montag, 2. Juli 2001

9%-Plus in der Bauproduktion im 1. Quartal 2001

Mit einem Bauproduktionswert von 23,5 Mrd. S (1,7 Mrd. Euro) haben die heimischen Hoch- und Tiefbauunternehmen im 1. Quartal 2001 einen Zuwachs von 9,2 Prozent verbucht. Die wichtigste Hochbau-Sparte, der Wohnbau, war bis Ende März mit minus 2,4 Prozent jedoch rückläufig.

Wie die Statistik Austria am Montag mitteilte, hat sich die Bauproduktion sowohl im Hochbau (plus 6,1 Prozent) als auch im Tiefbau (plus 16,9 Prozent) insgesamt erfreulich entwickelt.

Öffentliche Bautätigkeit stieg um 7,3 Mrd. S
Auf die öffentliche Bautätigkeit entfiel heuer in den ersten drei Monaten ein um 16,2 Prozent gestiegener Produktionswert von insgesamt 7,3 Mrd. S, wobei im Hochbau eine Steigerung um 12,8 Prozent auf 3,1 Mrd. S und im Tiefbau sogar ein Zuwachs um 19,3 Prozent auf 3,9 Mrd. S festzustellen war. Negative Trends gab es allerdings auch hier vor allem beim Wohnbau (minus 10,2 Prozent).

Kärnten hatte stärkste Bauleistung
Von den neun Bundesländern hatte Kärnten im ersten Vierteljahr 2001 die mit Abstand stärkste Bauleistung, mit einem Plus von 38,9 Prozent. Auch Salzburg, Wien, Oberösterreich, Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich steigerten ihre Bauproduktion, und zwar zwischen 13,7 und 3,0 Prozent.

Burgenland schnitt am schlechtesten ab
Am schlechtesten schnitt das Burgenland mit einem Minus von 6,0 Prozent ab. Rückläufig war die Entwicklung auch in der Steiermark (minus 1,5 Prozent).

2.7.2001 11:54

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