Meisten Legionäre aus Ex-Jugoslawien

Grafik: Bundesliga-Legionäre
Fußballer aus dem ehemaligen Jugoslawien sind die bevorzugten Legionäre der österreichischen max.Bundesligisten. Nicht weniger als insgesamt 18 Spieler aus Jugoslawien (5), Kroatien (5), Slowenien (4) und Bosnien-Herzegowina (4) stehen bei den zehn Oberhaus-Klubs unter Vertrag für die am kommenden Mittwoch beginnende Saison 2001/02. Deutschland allein stellt zehn der 84 Gastarbeiter, die in den aktuellen Kadern aufscheinen.
Technisch gut ausgebildet und relativ günstig, so werden die Kicker vom Balkan eingeschätzt. Zudem wird in der kommenden Saison das Kontingent von Nicht-EU-Ausländer in der max.Bundesliga von fünf auf sieben erhöht, davon müssen allerdings drei Qualitätskriterien erfüllen. Da griffen im Sommer Rapid (Maletic), der GAK (Milinkovic, Bazina), Sturm Graz (Pregelj), Austria Wien (Pavlovic) und FC Kärnten (Bubalo, Papac) auf dem Export-Markt Ex-Jugsolawien zu.
Hoch im Kurs stehen auch Spieler aus Deutschland (10), von wo Sturm mit Horst Heldt auch einen Spieler mit gutem Namen holte. Je sechs Spieler kommen aus Südamerika und Afrika, je fünf aus Polen, Tschechien und dem ehemaligen GUS-Raum, je vier aus Mittelamerika, Skandinavien und Ungarn.
Gezählt wurden nur Spieler, die in den aktuellen Kadern nominiert sind. Profis, die zwar noch Vertrag haben, aber nicht mehr benötigt werden (Minavand, Martens) wurden nicht berücksichtigt.
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