Donnerstag, 5. Juli 2001

Rossi peilt fünften Saisonsieg an

Die erste Saisonhälfte der Motorrad-WM wird am Sonntag mit dem Großbritannien-Grand-Prix, dem achten der insgesamt 16 WM-Läufe 2001, abgeschlossen. Im Mittelpunkt steht dabei einmal mehr das italienische 500er-Duell zwischen WM-Spitzenreiter Valentino Rossi (Honda) und seinem ersten Verfolger Max Biaggi (Yamaha). Durch seinen zweiten Saisontriumph im Regen-GP in Assen konnte er Rückstand auf 21 Punkte verkürzen.

Rossi hat bereits im Vorjahr auf dem 4,023 km langen Kurs in England gewonnen und peilt auf der Insel seinen fünften Saisonsieg an. Biaggi hat dagegen mit Donington noch eine Rechnung offen, denn sein bestes Ergebnis auf dieser Strecke ist ein vierter Platz aus dem Jahre 1999. Zünglein an der Waage könnte aber ein dritter Italiener werden. Loris Capirossi (Honda Pons), in der WM 39 Zähler hinter Rossi Dritter, bezeichnet Donington als eine seiner Lieblingsstrecken, schließlich hat er dort vor elf Jahren in der 125er-Klasse den ersten GP-Sieg seinen Karriere gefeiert.

Biaggi hofft dagegen "in einem der schwersten Rennen der Saison, weil der Kurs so klein und eng ist", auf ein meteorologisches Tief, um aus seinem sportlichen Tief auf der englischen Rennstrecke herauszukommen. Denn das typische britische Wetter mit hoher Regenwahrscheinlichkeit hat schon oft zu verrückten Rennverläufen und -abbrüchen geführt. Und in solchen Rennen hat "Mad Max" oft den richtigen Riecher - wie zuletzt in Assen.

5.7.2001 11:23