Linzer bleiben damit in Erster Division

In der Fußball-max.Bundesliga bleibt alles beim Alten. Zumindest laut der Entscheidung des Schiedsgerichts der Bundesliga, das am Dienstag die Klage von LASK Linz abwies.
Die Linzer forderten eine Aufstockung der Zehnerliga auf zwölf Klubs. Und das aus zwei Gründen: Einerseits wegen des Wiederholungsspiels zwischen SW Bregenz und Austria Wien, das die Vorarlberger gewannen und anderseits wegen der "Affäre Mamedow" bei Sturm. Mamedow hatte als EU-Ausländer gegolten, bis aufflog, dass sein Pass gefälscht war.
Das dreiköpfige Schiedsgericht - unter dem Vorsitz von Dr. Gottfried Korn, dem von der Bundesliga nominierten Dr. Gerhard Jöchl und dem vom LASK nominierten Tirol-Vizepräsidenten Othmar Bruckmüller - entschied nach stundenlangen Verhandlungen, dass die Klagen der Linzer abgewiesen werden. Im Falle des von Austria-Mäzen Frank Stronach geforderten Spielwiederholung, weil der Einspruch zu spät erfolgt sei. "Der LASK hätte sofort nach dem Spiel Einspruch erheben müssen, das Stillschweigen wurde als Zustimmung gewertet", meinte Bundesliga-Geschäftsführer Reinhard Nachbagauer.
Im zweiten Punkt der Klage habe Ramiz Mamedow sich als EU-Ausländer ausgewiesen und sei damit Spiel berechtigt gewesen. "Als der Irrtum aufgekommen ist, wurde er sofort gesperrt", erklärte Nachbagauer.
Der Traum vom LASK, auf diesem Weg die Erstklassigkeit zu erhalten, ist also geplatzt. Die Oberösterreicher hätten nun nur mehr die Möglichkeit, vor ein ordentliches Gericht zu gehen. Davon rät Nachbagauer aber ab. "Ich apelliere an den LASK, das Thema zu beenden. Und ich appelliere, die Zusammenarbeit in der Ersten Division mit uns wieder aufzunehmen. Wir sind auf jeden Fall da", erklärte er.
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