21 Palästinenser bei Zusammenstößen verletzt

Israelische und palästinensische Sicherheitsexperten haben am Freitagabend wieder ein Treffen ohne Ergebnis beendet. Wie der palästinensische Rundfunk berichtete, nahmen auch Vertreter des US-Geheimdienstes CIA daran teil.
Der Chef für palästinensische öffentliche Sicherheit in Gaza, Brigadegeneral Abdel Razaq el Majayda, sagte, auch bei diesem Treffen in Tel Aviv sei keinerlei Fortschritt erzielt worden.
Thema sei die Umsetzung der von den USA am 13. Juni vermittelten Waffenruhe gewesen, sagte Majayda. Ferner sei über einen Zeitplan gesprochen worden, nach dem die Empfehlungen des Mitchell-Plans verwirklicht werden sollen. El Majayda sagte, die Palästinenser hätten der israelischen Seite eine Namensliste mit Palästinensern vorgelegt, die von israelischen Soldaten seit dem Waffenruhe-Abkommen getötet worden seien. Das Treffen sei "äußerst schwierig" gewesen, fügte der Brigadegeneral hinzu.
Nach palästinensischen Angaben haben israelische Soldaten am Freitag mindestens 21 Palästinenser bei Zusammenstößen in verschiedenen Städten des Westjordanlandes und in Gaza durch Schüsse, zum Teil auch mit Hartgummi ummantelten Metallkugeln, verletzt.
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