Israel hat 26 Palästinenser auf Todesliste

Das israelische Sicherheitskabinett hat am Mittwoch unter Vorsitz von Ministerpräsident Ariel Sharon in Jerusalem beschlossen, die Armee zu einem härteren Vorgehen gegen militante Palästinenser zu ermächtigen. Das meldete der israelische Militärrundfunk.
"Das Sicherheitskabinett hat wegen der jüngsten Attentate beschlossen, härtere Methoden und militärische Gegenmaßnahmen anzuwenden", erklärte Arbeitsminister Shlomo Benizri. Das Militär habe von der Regierung verlangt, ihm "freie Hand" für eine noch härtere Repression zu lassen. Dieser Forderung sei das Sicherheitskabinett jedoch nicht nachgekommen
Armee hat 26 Palästinenser auf Todesliste
Die israelische Armee hat nach einem Zeitungsbericht 26 Palästinenser auf einer "Todesliste". Diese Liste ist von der Regierung unter Vorsitz von Ministerpräsident Ariel Sharon abgesegnet wurde, so die Meldung.
Die Liste "Bedeutende Terroraktivisten zur Liquidierung" wurde vom israelischen Inlandsgeheimdienst Shin Beth und dem Militärgeheimdienst zusammengestellt, wie die Zeitung "Yediot Aharonot" am Mittwoch berichtete.
Abgesehen hat es die Armee demnach auf Mitglieder der Fatah-Bewegung des palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat, den radikalen Organisationen Hamas und "Islamischer Heiliger Krieg" (Jihad) sowie "Volksfront für die Befreiung Palästinas" (PFLP).
Zwar hätten die israelischen Sicherheitskräfte die Gesuchten "lieber lebend" festgenommen, um Informationen über geplante Anschläge zu erhalten, hieß es in dem Pressebericht. Da die Männer sich jedoch in den Palästinensergebieten versteckten, könnten Attentate nur dadurch verhindert werden, dass sie "eliminiert" werden.
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